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Filmbeitrag WDR Dorfplatz Schlag 10
am 19.11.2002 aus Sudhagen

Na also...es geht doch!

Der Wunsch vieler Sudhagener scheint in Erfüllung gegangen zu sein. Buchstäblch "über Nacht" haben die Ortseingangsschilder Sudhagens für eine kurze Zeit in 2005 die einzig wahre Beschriftung bekommen.
Im Jahr 2011 wird das Modell tatsächlich Wirklichkeit!
Dank aller Sudhagener gilt dem Bürgermeister Werner Peitz und allen die diese Lösung ohne eine Änderung der Hauptsatzung der Stadt Delbrück ermöglicht haben.
Die neuen Schilder wurden am 26.02.2011 im würdigen Rahmen enthüllt.

bei der Enthüllung von links Willibald Haase, stv. Bürgermeister Ulrich Hänsel, Bürgermeister Werner Peitz, Landrat Manfred Müller, Thomas Rensing von Straßen NRW, Heimatvereinsvorsitzende Brigitte Michaelis und Baudezernent des Kreises Paderborn Martin Hübner.

Ein nettes Foto aus der Vogelperspektive findet sich auf der Seite der CDU-Ortsunion Sudhagen
Neben Kindergarten, Kirche, Schule, Mehrzweckhalle ist der neu eingesäte Sportplatz bereits zu erkennen. Im Vordergrund sind die vier Stichstraßen des neuen Baugebietes Akazienweg und der erste neue Rohbau zu erkennen.

 
 
 
  Der obige Artikel ist im Original im Delbrücker Stadtanzeiger Nr. 86 vom 30.05.1997 erschienen. Der Artikel ist immer noch aktuell.

 

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  Bauplätze im Überschwemmungsgebiet ?

Baugebiete in Hagen - Eine unendliche Geschichte? -

Das Staatliche Umweltamt Bielefeld blockiert die Ausweisung des Baugebietes Rixelstraße. Begründung: Die Fläche liegt im „Überschwemmungsgebiet“ des Haustenbaches. Daß es seit der Flurbereinigung in diesem Bereich keine Überschwemmung mehr gab, scheint dabei keine Rolle zu spielen.

Bereits 1924 wurde das Überschwemmungsgebiet „Haustenbach“ festgelegt. Bis zur Flurbereinigung war das sinnvoll. Seit der Haustenbach bei der Flurbereinigung allerdings tiefergelegt wurde, ist der für das Baugebiet vorgesehene Bereich an Rixelstraße und Schlinger Straße nicht mehr gefährdet.

Besonders ärgerlich: Nach erfolgreichen geführten Verhandlungen, spricht sonst nichts dagegen, das Gelände für Bauplätze auszuweisen. Im Dezember 1998 stellte die Ortsunion Hagen deshalb bei der Stadt Delbrück einen Antrag, die landwirtschaftlich genutzte Fläche in eine Wohnbaufläche umzuwandeln. Die Stadt genehmigte den Antrag. Allerdings müssen bei der Änderung eines Flächennutzungsplanes auch andere „Träger öffentlicher Belange“ gehört werden.

Das Staatliche Umweltamt Bielefeld fand ein Haar in der Suppe: „Die vorgesehene Ausweisung von Wohnbauflächen liegt im gesetzlich festgelegten Überschwemmungsgebiet des Haustenbaches. Deshalb ist die Inanspruchnahme dieses Gebietes zum Zwecke der Wohnbebauung nach der derzeitigen Rechtslage nicht möglich.“
Daß sich die Verhältnisse rund 75 Jahre nach der Festlegung des Überschwemmungsgebietes grundsätzlich geändert haben, wird nicht berücksichtigt. Der Geist der rot-grünen Landesregierung, der jedes neue Baugebiet ein Dorn im Auge zu sein scheint, ist bei derart abwegigen Begründungen deutlich spürbar.
Der Bedarf an Bauplätzen in Hagen ist weiter groß. Im Baugebiet Schlehenweg (Buchsbaumweg) sind die meisten Plätze bereits bebaut. Die Ortsunion Hagen wird auf jeden Fall weiter am Ball bleiben, um das Baugebiet Rixelstraße doch noch zu ermöglichen.

Junge Hagener müssen die Chance bekommen, hier im Dorf bauen zu können.

Der Text ist am 24.6.01 der Internetseite der CDU http://www.cdu-delbrueck.de/hagen.html entnommen

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  In Sudhagen darf jetzt gebaut werden

Überschwemmungsgebiet kein Thema mehr

Delbrück-Hagen (NW). "Bauen in Sudhagen - doch keine unendliche Geschichte!" Mit dieser erfreulichen Wende zugunsten Bauwilliger in Delbrücks Stadtteil Sudhagen wartete gestern CDU-Fraktionsvorsitzender Friedrich Balsliemke auf.

Nach jahrelangen Verhandlungen mit dem Kreis Paderborn, dem Staatlichen Umweltamt in Bielefeld und der Bezirksregierung in Detmold kam gestern die erlösende Nachricht aus Detmold per Telefon: "Vom bisherigen Entwurf abweichend wird die Fläche in der Neufestsetzung nicht mehr als Überschwemmungsgebiet ausgewiesen, sondern als überflutetes Gebiet dargestellt."
"Damit haben sich unsere Bemühungen seit 1999 doch noch gelohnt", so Balsliemke. Im Wahlkampf zur Kommunalwahl hatte die CDU-Ortsunion unter der Leitung von Bodo Kirchwehm den Sudhagener Bürgern versprochen, beinahe Unmögliches immer wieder zu versuchen. Während die CDU von den politischen Mitbewerbern nur belächelt wurde, ging man zielstrebig ans Werk.
Nach dem Motto "Steter Tropfen höhlt den Stein" wurden die Hagener CDU-Politiker bei den entscheidenden Ämtern vorstellig und mahnten immer wieder ausstehende Entscheidungen an.
Besuche beim Kreis Paderborn, dem Umweltamt in Bielefeld und bei der Bezirksregierung in Detmold sowie Termine vor Ort in Sudhagen zeigten jetzt letztendlich Erfolg: Aus "Überschwemmungsgebiet" wird bebaubares "Überflutungsgebiet".

(Zeitungsartikel aus der "Neuen Westfälischen" vom 1.10.2003)

 

Radwege mit neuen Schildern

Durch die neu aufgestellten Hinweisschilder sollen sich Radfahrer besser in Delbrück orientieren können. Nachdem trotz mancher Bemühungen auf allen Hinweisschildern für Autofahrer statt Sudhagen lediglich Hagen zu lesen ist, weist die Radwegbeschilderung nun den gleichen Fehler auf.
Für Bewohner Sudhagens und suchende Autofahrer stellt die vom gewohnten Ortsnamen abweichende Beschilderung immer wieder ein Ärgernis dar.
Die früher selbständige Gemeinde Hagen bestand (und besteht) aus den Ortsteilen Sudhagen und Nordhagen. Das stand vor der Eingemeindung zur Stadt Delbrück auch auf den Ortsschildern. Sämtliche Vereine (außer Heimatverein) führen die Ortsbezeichnung "Sudhagen" im Vereinsnamen. Die meisten Bewohner geben spontan Sudhagen (und nicht etwa "Hagen") als Wohnort an.
Heute weisen alle Schilder auf denen Sudhagen stehen könnte, den Namen Hagen auf, während der kleinere Ortsteil Nordhagen selbst auf der Bundesstraße korrekt ausgeschildert ist.
Der Stadt Delbrück und den örtlichen Politikern ist dieser Wunsch der Sudhagener wohl bekannt.
Trotzdem wird bei der Beschilderung der Radwege wieder der Ortsteil Sudhagen als Hagen beschildert. Eigentlich schade!

Landrat Manfred Müller eröffnete den neu erstellten Radweg zwischen Nordhagen und Sudhagen.

Kurios: Das Straßenschild im Bild zeigt hier nur den Weg nach "Hagen". Die Beschilderung der Radwege sollte doch wenigstens den Unterschied der beiden Ortsteile kennen.
Das Schild müsste hier logischerweise in beide Richtungen nach Hagen zeigen, da in der anderen Richtung die Straße nach Nordhagen führt.

 

  Pressebericht Neue Westfälische 2.12.2005